
Therapeutische Wirksamkeitsnachweise bei nootropen und vasoaktiven Substanzen: Fortschritte in der klinischen und experimentellen Nicergolin-Forschung
by Heinz Heidrich
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Book Details
- ISBN
- 9783540154488
- Publisher
- Springer Berlin Heidelberg
- Published Year
- 2025
- Pages
- 282
- Language
- German
- Category
- Medicine & Nursing
Description
Nicergolin, ein vasculär und metabolisch aktives Pharmakon mit thrombozyten- aggregationshemmender Wirkung wurde im Rahmen einer Langzeitstudie ge- prüft. In die Studie wurden Erkrankungen einbezogen, denen eine vasculäre oder hämorheologische Ursache zugrunde lag und entzündliche Prozesse der Netzhaut und des Sehnerven. Die Auswertung der Ergebnisse zeigt, daß Nicergolin die An- forderungen erfüllt, die an ein wirksames Pharmakon bei diesen Erkrankungen gestellt werden. Bei folgenden ophthalmologischen Erkrankungen erscheint eine Therapie mit Nicergolin als gerechtfertigt: - degenerative Netzhauterkrankungen - entzündliche Prozesse der Netzhaut und des Sehnerven auf grund von DBS - thrombo-embolische Erkrankungen - durchblutungsbedingte Fusionsstörungen und Augenmuskelparesen - Glaukom, soweit eine Durchblutungsförderung erforderlich ist. Die Nebenwirkungen sind unbedeutend. Literatur Bemardi L (1979) Von den Mutterkomalkaloiden zum Nicergolin. Arzneim-Forsch 29:1204- 1206 Borgioli M, Merendino E, Ricci B (1979) Therapeutische Wirksamkeit von Nicergolin in der Ophthalmologie. Arzneim-Forsch 29:1311-1316 Lievre M, Ollagnier M, Faucon G (1979) Einfluß auf die cerebrale Durchblutung und alpha- sympatholytische Eigenschaften von Nicergolin. Arzneim-Forsch 29:1227-1231 Moretti A (1981) Pharmakologische und neurobiochemische Wirkung von Nicergolin. Berichte der SERMION-Symposien Mailand 1980, und Lissabon 1981 Rieder HP (1980) Nicergolin: Biochemie, Pharmakologie und Klinik. Med Welt 31:1112-1113 Diskussion Heidrich: Sie haben am Schluß Ihres Referates darauf hingewiesen, daß die Wir- kung von Nicergolin im ophthalmologischen Bereich "deutlich besser" sei als mit allen anderen Pharmaka. Eine solche Aussage ist möglich, wenn man Vergleichs- gruppen hat. Ich möchte Sie deshalb fragen, ob Sie diese Beurteilung aus Ihrer Erfahrung heraus oder durch eigene Untersuchungen mit anderen Substanzen ge- troffen haben.
