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Karteninterpretation - Kartenblatt Freiburg i. Br. - Nord, Nr. 7912 (1:50.000): Kartenblatt Freiburg i. Br. - Nord, Nr. 7912 (1:50.000)

Karteninterpretation - Kartenblatt Freiburg i. Br. - Nord, Nr. 7912 (1:50.000): Kartenblatt Freiburg i. Br. - Nord, Nr. 7912 (1:50.000)

by Dorothee Aßmann

135 MAD150 MAD

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Book Details

ISBN
9783638057592
Publisher
GRIN Verlag GmbH
Published Year
2025
Pages
11
Language
German
Category
Travel

Description

Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Kartographie, Geodäsie, Geoinformationswissenschaften, Note: 1,3, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Geographisches Institut), Veranstaltung: Kartographie II: Karteninterpretation, Sprache: Deutsch, Abstract: Auszug: Die Randlandschaften des Schwarzwaldes waren schon im 5. Jhd. von den Kelten bewohnt, wie Funde von Werkzeugen bewiesen haben. Auch römische Relikte wie z.B. das 'Römische Bad' (R 03 / H 22) und Ortsnamen lassen darauf schließen, dass an günstig gelegen Punkten erste kleine Siedlungen entstanden sind. Als Beispiel hierfür seien Weisweil (R 02 / H 40,5) und Nordweil (R 12 / H 40,5) angeführt, die unweit der damals noch mäandrierenden Dreisam gelegen eine strategisch gute Ausgangsposition für Handel und weiteres Eindringen in das Schwarzwaldvorland boten, sowie etwas später in der Landnahmezeit sämtliche Dörfer mit der Endung -ingen. Um 500 - 800 v.Chr. erfolgte wohl ein Ausbau der Siedlungen, was an Ortsnamen wie Ober- und Unterreute (R 12 / H 28), Hugstetten (R 09,5 / H 24,5), Eichstetten (R 06 / H 29), Neuershausen (R 08 / H 29), Oberschaff- (R 04,5 / H 27), Benz- (R 11,5 / H 25) oder Holzhausen (R 10,5 / H29) sowie Buchheim (R 08 / H 25,5) u.v.a. abzuleiten ist. Im Schwarzwald sind neben Ortsnamen, die auf eine vorherige Rodung schließen lassen - z.B. Ottoschwanden (R 17 / H 40) oder Hölgenreute (R 17 / H 38) - vor allem sogenannte 'Burgnamen' wie Maleck, Landeck, Hohe Eck, Eckacker, Eckleberg, Höllenberg (alle zwischen R 16-24 / H 35,5-40,5) und insbesondere auch Ortsnamen, die die topographischen Gegebenheiten widerspiegeln, weit verbreitet. Zu Letztgenanntem zählen sämtliche Bezeichnungen mit den Endungen -bach, -bächle, -tal und -hof, also z.B. Keppenbach (R 20 / H 34), Eberbächle (R 19 / H 32), Glottertal (R 21 / H 24), Glotterrainhof (R 23 / H 23,5).

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