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Fluidum: Magische Momente des Mesmerismus

Fluidum: Magische Momente des Mesmerismus

by Heinz Schott

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Book Details

ISBN
9783744802055
Publisher
Bod - Books on Demand
Published Year
2025
Pages
150
Language
German
Category
Philosophy

Description

Der 'animalische' oder 'thierische' Magnetismus, auch Mesmerismus genannt, war zur Zeit eines Mozart oder Goethe höchst populär und bewegte Ärzte und Naturforscher, Dichter und Denker, Wissenschaftler und Laien gleichermaßen. Aber während Mozarts Musik und Goethes Dichtung heute allgegenwärtig sind, ist jenes Heilkonzept mit seinen faszinierenden Experimenten und Spekulationen in Vergessenheit geraten. Dabei hat es wie kaum eine andere Lehre das wissenschaftliche und kulturelle Leben vom ausgehenden 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts beeinflusst und die von der Französischen Revolution überschattete Epoche mitgeprägt. Als der Mesmerismus mit den Fortschritten der Naturwissenschaften und der Technik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus der Mode kam und als okkulter Mystizismus angesehen wurde, verschwand er keineswegs von der Bildfläche. Vielmehr emigrierte er aus der Welt der Wissenschaft in andere kulturelle Sphären und hatte etwa in Naturheilkunde, Laienmedizin und Esoterik Konjunktur. Dort wurde er gerne auch als 'Heilmagnetismus' bezeichnet, um seine Eignung als allgemeines Heilmittel hervorzuheben. Die Grundidee des Mesmerismus war einfach: Da angeblich alle Körper, auch der menschliche, in ein Fluidum eingetaucht schienen, das über die Nerven auch in den menschlichen Organismus eingeleitet werden konnte, bestand die ärztliche Kunst darin, dieses Fluidum zu bündeln und gezielt auf den Kranken zu übertragen. Es gab unterschiedliche Methoden hierfür, die in der einschlägigen Literatur ausführlich dargestellt wurden: Magnetische Striche (passes) mit den Händen über die Körperoberfläche, Behandlung mit dem magnetischen Kübel (baquet) in der Gruppe oder auch einzeln, sonstige magnetische Manipulationen wie zum Beispiel das Trinken von von 'magnetisiertem Wasser. Mesmer selbst ging es, im Unterschied zu vielen seiner späteren Anhänger, weniger um 'magnetischen Schlaf' und Somnambulismus als Quelle spiritueller Erleuchtung ('Geisterseherei'), als vielme

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